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Eine lange Krankheit ließ mich innehalten. Fast zufällig fand ich den Zugang zu Farben. Ein geschenkter, leicht lädierter Acrylfarbenkasten war der Anfang. Eine logische Kehrtwendung? Weg von den vielen schwarzen Zahlen auf weißem Papier kamen plötzlich fröhlich freundliche Farben auf die Leinwand die nur darauf wartete nicht mehr weiß zu sein.
Farbe will ich, nicht schwarz-weiß.
Analytische Problemlösungen wurden hinfällig. Wie kann man einen Traum festhalten? Die Farben des Meeres? Wie sieht ein Engel aus? Selbst bei einer Blume war die Wirklichkeit nicht der unbedingte Maßstab. Die Grenzen der Tatsachen nicht mehr einhalten zu müssen war eine völlig neue Erfahrung. Trotz der oft vorhandenen Detailverliebtheit sind letztlich nur die Freude über gelungene Farben und Flächen der neue wichtige Maßstab.
Wie schön, wenn Sie das Gleiche sehen.
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